Die totale Pleite

Er sollte mehr Sicherheit schaffen und dafür sorgen, dass die Gewalt eingedämmt wird. Das hatten jene Bürgerinnen und Bürger Mexikos erwartet, die Enrique Peña Nieto zum Präsidenten wählten. Mit der Rückkehr der ehemaligen Staatspartei PRI, so die Hoffnung, würde wieder Ruhe einkehren. Doch nach einem Jahr fällt die Bilanz schlecht aus. Morde, Entführungen und Erpressungen haben sogar zugenommen.

Kommentar in der taz vom 3. Dezember 2013

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Friedlichere Verhältnisse in Mexiko?

Luis_HernándezDer mexikanische Journalist und Buchautor Luis Hernández Navarro im Interview über die Perspektiven seines Landes, nachdem nun Enrique Peña Nieto von der ehemaligen Staatspartei PRI die Präsidentschaft übernommen hat:

Interview im Neuen Deutschland vom 1. Dezember 2012

Mexiko: Land der Hoffnung, Land der Angst

Das neue Magazin von Amnesty International Schweiz widmet seinen Schwerpunkt der Situation in Mexiko. Ich habe dazu Artikel über die Kartelle, den neuen Präsidenten Peña Nieto und die Angriffe auf Migrant/innen beigetragen:

http://www.amImagenesty.ch/de/aktuell/magazin/2012-3

Außerdem haben die Kolleg/innen freundlicherweise in ihrem Heft für unser Buch „NarcoZones“ geworben, das nun übrigens sechs Monate nach Erscheinen in den Nachdruck geht!

Düstere Perspektiven für die Menschenrechte

Der Nachrichtendienst Lateinamerika (NPLA) hat ein neues Format. Im Programm „Onda-Viva“ gehen wir rCerezos im DFegelmäßig im Internet live auf Sendung, laden Gäste ins Studio in der Köpenicker Straße und diskutieren mit ihnen über aktuelle Themen aus Lateinamerika. Am 11. September sprachen Angela Isphording und ich mit den Menschenrechtsverteidigern Alejandro und Antonio Cerezo. Die Sendung kann natürlich auch als Podcast hier heruntergeladen werden: http://npla.de/onda/content/1254

 

López Obrador fordert Annullierung

Der Linkskandidat wirft der Ex-Staatspartei PRI Stimmenkauf und zu hohe Ausgaben vor. Aktivisten versuchen eine eigene Stimmzählung im Netz zu organisieren.

taz-Artikel vom 13. Juli 2012

Studenten demonstrieren gegen den Medienkonzern und Wahlfälschung
Studenten demonstrieren gegen Medienmacht und Wahlbetrug, Foto: W-D. Vogel

MEXIKO-STADT taz | Der bei den Präsidentschaftswahlen am 1. Juli unterlegene Andrés Manuel López Obrador hat Klage gegen das Ergebnis eingelegt. Er fordert die Annullierung der Wahl. Vertreter des Linksbündnisses, für das er antrat, übergaben der Staatlichen Wahlbehörde am Donnerstagabend knapp 40 Kartons mit Dokumenten. Sie wollen belegen, dass in großem Stil betrogen wurde.

Mexiko: Wahl im Schatten des Drogenkriegs

Mexiko wählt einen neuen Präsidenten. Viele Menschen hoffen darauf, dass die PRI mit ihrem Kandidaten Enrique Peña Nieto gewinnen un in dem vom Krieg gegen die Kartelle gezeichneten Land für Frieden sorgen wird. Das hat die PRI schon einmal getan – 70 Jahre lang hat sie Mexiko regiert – zwar korrupt, aber in relativer Stabilität.

Studierende der Bewegung „yo soy 132“ kämpfen gegen Wahlbetrug, Foto: W-D. Vogel

Seit der aktuelle Präsident Felipe Calderón mit der Armee gegen die Mafia vorgeht, ist die Lage völlig eskaliert. Zigtausende wurden ermordet oder sind verschwunden. Aber kann die ehemalige Staatspartei die Gewalt wieder in den Griff bekommen?

Ein Beitrag für das ORF-Magazin Journal Panorama vom 26. Juni von Kristin Gebhardt und Wolf-Dieter Vogel.

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