Fallende Bäume für die Freiheit

fahne managua II

„Wenn die Symbole fallen, fällt das Regime“, sagt der Menschenrechtsaktivist Juan Carlos Arce und erzählt vom Optimismus jener Tage, an denen die Demonstranten durch die Straßen Managuas zogen und Bäume fällten. Keine echten Bäume, sondern Metallgerüste, die Nicaraguas First Lady und Vizepräsidentin Rosario Murillo aufstellen ließ, damit die Menschen „die Schönheit der Hauptstadt genießen können“.

Für die Gegner von Staatschef Daniel Ortega sind die „Bäume des Lebens“ jedoch schlicht Symbole autoritärer Macht. Mit jeder Skulptur, die fiel, fühlten sie sich ihrem Ziel näher: dem Sturz des Duos Ortega-Murillo von der Sandinistischen Befreiungsfront (FSLN).

epd / Domradio vom 18. April 2019

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