Jagdsaison auf Journalisten

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MEXIKO-STADT taz | 27 Jahre lang berichtete sie über lokale Ereignisse, kritisierte Politiker und deckte Skandale auf. Doch seit dem vergangenen Wochenende ist damit Schluss: Am 2. April hat die mexikanische Tageszeitung Norte de Ciudad Juárez ihr Erscheinen eingestellt.

„Es gibt keine Garantien und keine Sicherheit für einen kritischen und ausgewogenen Journalismus“, schrieb der Eigentümer des Blattes Oscar A. Cantú Murguía auf der Titelseite der letzten Ausgabe. Er sei nicht bereit, das Leben weiterer Mitarbeiter sowie sein eigenes zu riskieren, stellte er in dem Abschiedsschreiben klar.

taz, 7. April 2017

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